Viele Ursachen eines krankhafter Haarausfalls können Sie selbst bekämpfen

Der normale Haarverlust eines Menschen liegt bei bis zu 100 Haaren am Tag. Ein vermehrter Haarausfall kann mehrer Ursachen haben. Einige Faktoren können somit Stress oder Nährstoffmangel sein.

Dabei steht eine schöne, glänzende und volle Haarpracht für Gesundheit, Erfolg und Schönheit. Wird das Haar weniger, so ist schnell das Selbstbewusstsein betroffen. Die Gründe für vermehrten Haarausfall sind dabei sehr vielfältig.

Volles, glänzendes Haar steht für Gesundheit, Erfolg und Schönheit. Fällt es aus, kratzt das am Selbstbewusstsein der Betroffenen. Die Ursachen für Haarausfall können dabei vielseitig sein.

1. Schilddrüsenprobleme

Haarwurzeln benötigen eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen. Bei einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse können diese nicht mehr ausreichend versorgt werden, wodurch das Haar dünner und kraftloser werden kann. Die Schilddrüse bildet dabei Hormone, die den Stoffwechsel der Haare reguliert. Dadurch wird das Wachstum der Haare gestört und es kann zu brüchigen Haar oder sogar Haarausfall kommen.

2. Stress

Botenstoffe und Neurotransmitter werden von unserem Körper bei Stress ausgeschüttet. Diese Wirkstoffe schädigen die Haarfollikel, was wiederrum das Wachstum der Haare beeinflusst. Häufig äußert sich ein Stressbedingter Haarausfall in einem kreisrunden (Alopecia Areata) oder diffusem Haarausfall.

3. Hormonelle Störungen

Ein Mangel des weiblichen Hormons Östrogen kann zu Haarausfall führen. Denn Östrogen stimuliert die Haarwurzeln und verlängert die Wachstumsphase. Fällt der Hormonspiegel in der Menopause oder nach dem Absetzten der Antibabypille ab, kann Haarausfall die Folge sein.

4. Medikamente

Auch Medikamente wie Betablocker, Blutgerinnungshemmer oder cholesterin-senkende Medikamente können zu Haarausfall führen. Dabei gelangen die Stoffe in die Haarwurzel und beeinträchtigen das Wachstum.

5. Nährstoffmangel

Mangelerscheinungen, die u.a. bei Diäten oder Essstörungen auftreten, können auch eine Ursache von Haarausfall sein. Dabei sind vor allem fehlendes Eisen, Zink oder Biotin für einen verlangsamten Stoffwechsel schuld.

Dadurch geht die Zellteilung zurück und die Wachstumsphase des Haares verkürzt sich. Es fallen mehr Haare aus als nachwachsen können.

Was sollten Sie bei Haarausfall tun?

Haben Sie die Vermutung, dass einer der Punkte auf Sie zutrifft? Dann suchen Sie einen Arzt auf. Er kann klären, welche Ursache der Haarausfall tatsächlich hat, und entsprechende Maßnahmen empfehlen. Ein Dermatologe oder auch Endokrinologe sind mögliche Ansprechpartner. Sollten der Haarausfall nicht gestopt werden können, empfehlen wir Ihnen eine Beratung bei unseren Zweithaarspezialisten.